Halle, Depot oder Hub qualifizieren
Geeignete Fassadenflächen werden je Standort erfasst und mit den für die Projektbewertung notwendigen Parametern verknüpft.
Logistikstandorte optimieren Flotte, Energie und Gebäude – doch große Hallenfassaden bleiben häufig ungenutzt. ACTIVE SURFACES macht geeignete Bestandsflächen zu einem zusätzlichen, messbaren Environmental-Performance-Baustein mit assetbezogener NOx-Kennzahl, jährlicher Dokumentation und Portfolio-Logik.
ACTIVE SURFACES ersetzt weder Dekarbonisierung noch Flotten- oder Energieprogramme. Der Ansatz schafft einen zusätzlichen Environmental KPI dort, wo Logistikstandorte besonders viel vorhandene Fläche besitzen: an ihren Gebäuden.
Eine Logistikstrategie kann mehrere Umwelt-Hebel parallel nutzen. Entscheidend ist, welche Kennzahl die jeweilige Maßnahme erzeugt und ob sie standort- und portfoliofähig dokumentiert werden kann.
| Maßnahme | Typischer KPI | Bestand | Skalierbar | Schwerpunkt |
|---|---|---|---|---|
| PV auf Dachflächen | kWh, CO₂e | gut | ja | erneuerbare Energie |
| LED / Gebäudeeffizienz | kWh, CO₂e | sehr gut | ja | Energieverbrauch |
| Ladeinfrastruktur / E-Flotte | kWh, CO₂e / Flotte | gut | ja | Transport / Dekarbonisierung |
| Biodiversität / Regenwasser | projektabhängig | gut | bedingt | Standort / Ökosystem |
| ACTIVE SURFACES | kg NOx / Jahr | sehr gut | ja | lokale Luftschadstoffe / Pollution |
Strategische Einordnung, keine regulatorische Bewertung. Welche Kennzahlen in einem konkreten ESG- oder Nachhaltigkeitsbericht relevant sind, hängt vom Unternehmen, der Materialitätsbeurteilung und dem jeweiligen Reportingrahmen ab.
Geeignete Fassadenflächen werden je Standort erfasst und mit den für die Projektbewertung notwendigen Parametern verknüpft.
Die projektbezogene Performance wird nach definierter Methodik als jährliche NOx-Kennzahl ermittelt – nachvollziehbar einem konkreten Asset zugeordnet.
Einheitliche Certificates und Datenlogik ermöglichen die Sicht vom einzelnen Depot bis zum nationalen oder internationalen Standortportfolio.
Gerade Logistikunternehmen und Logistikimmobilien-Portfolios profitieren von wiederholbaren Prozessen. ACTIVE SURFACES ist deshalb vom Einzelobjekt bis zum Standortnetz gedacht.
Die Fragen orientieren sich an typischen Entscheidungen von Sustainability-, Real-Estate-, Facility- und Logistikverantwortlichen.
Neben Energieeffizienz, Photovoltaik, Ladeinfrastruktur, Wasser- und Biodiversitätsmaßnahmen können auch lokale Umweltmaßnahmen sinnvoll sein. ACTIVE SURFACES nutzt geeignete Fassadenflächen, um eine projektbezogene NOx-Performance zu erzeugen und jährlich zu dokumentieren.
Die Umweltstrategie eines Logistikunternehmens kann neben der Flotte auch Gebäude und Standorte einbeziehen: Energie, Dachflächen, Wasser, Biodiversität und vorhandene Fassaden. ACTIVE SURFACES adressiert dabei lokale Luftschadstoffe und ergänzt CO₂-orientierte Maßnahmen um einen separaten Environmental KPI.
Logistikimmobilien verfügen häufig über große, zusammenhängende Fassadenflächen und werden professionell über mehrere Standorte verwaltet. Das schafft gute Voraussetzungen für eine standardisierte Asset-Erfassung, wiederholbare Umsetzung und konsistente jährliche Dokumentation.
ACTIVE SURFACES ist eine physische Umweltmaßnahme an geeigneten Gebäudeflächen. Die photokatalytisch aktive Oberfläche bildet die technische Grundlage; die daraus abgeleitete NOx-Performance wird projektbezogen quantifiziert. Sie ersetzt keine Maßnahmen an Emissionsquellen wie Fahrzeugen oder Anlagen.
Nein. Der ausgewiesene Jahreswert ist eine methodisch ermittelte projektbezogene Performance-Kennzahl auf Basis definierter technischer und standortbezogener Parameter. Er ist nicht mit einer kontinuierlichen Immissionsmessung vor Ort gleichzusetzen.
Ja. Werden die Standorte nach derselben Daten- und Methodiklogik bearbeitet, können Site Certificates und Kennzahlen zu einer Portfolio- beziehungsweise Netzwerkansicht zusammengeführt werden.
PHOTOKAT stellt assetbezogene Environmental-Performance-Daten zu einer konkreten physischen Maßnahme bereit. Ob und wie diese Daten im jeweiligen ESG-, Nachhaltigkeits- oder Kundenreporting verwendet werden, hängt vom Unternehmen, seiner Materialitätsbeurteilung und den anwendbaren Anforderungen ab.
Nein. ACTIVE SURFACES ersetzt keine CSRD-Berichterstattung und ist keine regulatorische ESRS-Zertifizierung. Das System liefert dokumentierte Environmental-Performance-Daten, die im passenden Unternehmens- und Reportingkontext als Datengrundlage genutzt werden können.
Sinnvoll ist ein Pilot an einem repräsentativen Standort. Danach können Eignung, Prozess, Datenerfassung und Reportinglogik standardisiert und auf weitere Hallen, Depots oder Hubs übertragen werden.
Starten Sie mit einer Halle oder einer groben Fassadenfläche Ihres Standortnetzes. Der Rechner liefert eine erste Größenordnung; die projektspezifische Qualifizierung folgt anschließend.