Reaktionen an der Oberfläche
Unter geeigneter Lichteinwirkung kann TiO₂ photokatalytische Reaktionen an der Oberfläche auslösen. Welche Stoffe umgesetzt werden und in welchem Umfang, hängt von System und Einsatzbedingungen ab.
PHOTOKAT entwickelt funktionale Oberflächen auf Basis photokatalytisch aktiver TiO₂-Systeme. Licht aktiviert die Oberfläche – daraus können je nach System und Anwendung photokatalytische Reaktionen, veränderte Benetzung und messbare Oberflächenfunktionen entstehen.
Die Funktion entsteht an der Grenzfläche zwischen Beschichtung, Licht, Luft und Feuchtigkeit. Entscheidend sind deshalb nicht nur der Photokatalysator, sondern auch Substrat, Schichtaufbau, Beleuchtung und reale Umgebungsbedingungen.
Unter geeigneter Lichteinwirkung kann TiO₂ photokatalytische Reaktionen an der Oberfläche auslösen. Welche Stoffe umgesetzt werden und in welchem Umfang, hängt von System und Einsatzbedingungen ab.
Die Oberflächenbenetzung kann sich so verändern, dass Wasser sich flächiger verteilt statt ausgeprägte Tropfen zu bilden. Das unterstützt geeignete selbstreinigende Oberflächenkonzepte.
Photokatalytisch aktive Außenflächen können für den Abbau von Stickoxiden ausgelegt und geprüft werden. Für reale Projekte trennt PHOTOKAT Laborwert, standortbezogene Modellierung und dokumentierte Wirkung.
NOx-Impact verstehenTechnische Aussagen werden an geeignete Prüfmethoden und Projektbedingungen gekoppelt. So bleibt nachvollziehbar, welche Funktion geprüft wurde und was daraus für die Anwendung abgeleitet werden kann.
Zu den NachweisenDie photokatalytische Grundlage ist dieselbe – die technische Auslegung unterscheidet sich jedoch nach Oberfläche und Ziel. PHOTOKAT trennt deshalb Funktionsprinzip, konkrete Anwendung und Nachweis bewusst voneinander.
Innenraumlösungen werden über VISOPUR® als eigene Anwendungswelt geführt.
VISOPUR entdeckenFunktionale Außenflächen verbinden Materialschutz, Benetzung und photokatalytische Funktionen.
FassadenanwendungGroße Außenflächen eröffnen Anwendungen an Stadt-, Verkehrs- und Medienflächen.
Infrastruktur ansehenPhotovoltaik sowie OEM- und Serienintegration stellen jeweils eigene Anforderungen an Prozess und Oberfläche.
Photovoltaik SurfacesEine photokatalytisch aktive Oberfläche enthält einen Photokatalysator wie Titandioxid (TiO₂). Unter geeigneter Lichteinwirkung können an dieser Oberfläche chemische Reaktionen angestoßen werden. Die konkrete Funktion hängt vom Beschichtungssystem und den Einsatzbedingungen ab.
TiO₂ kann durch Licht angeregt werden. An der Oberfläche entstehen dadurch reaktive Prozesse unter Beteiligung von Sauerstoff und Wasser. Diese Oberflächenchemie ist die Grundlage photokatalytischer Funktionen.
Superhydrophil beschreibt eine sehr starke Benetzung der Oberfläche mit Wasser. Wasser bildet dabei eher einen flächigen Film als ausgeprägte Tropfen. Das ist etwas anderes als eine hydrophobe, wasserabweisende Oberfläche.
Ja. Photokatalytische Aktivität benötigt eine geeignete Lichtanregung. Welche Lichtanteile und Intensitäten relevant sind, hängt vom eingesetzten Photokatalysator und vom jeweiligen System ab.
Geeignete photokatalytische Oberflächen können Stickoxide an der Oberfläche umsetzen. Die reale Wirkung wird jedoch von Fläche, Licht, Feuchte, Luftbewegung, Konzentration und weiteren Standortbedingungen beeinflusst. PHOTOKAT bildet diese Trennung im NOx-Impact-Ansatz ab.
PHOTOKAT verknüpft technische Prüfungen mit der jeweiligen Anwendung und dokumentiert die zugrunde gelegten Bedingungen. Bei NOx-Impact werden Prüfung, standortbezogene Modellierung und Dokumentation bewusst getrennt dargestellt.
PHOTOKAT.de erklärt die eigene Oberflächentechnologie, ihre technische Einordnung und Anwendungen. Vertiefende Grundlagen zu Reaktionsmechanismen und Photokatalyse bündeln wir im Wissensportal photokatalyse.de.
Photokatalyse wissenschaftlich vertiefenWir prüfen Substrat, Anwendung, Prozess, Umgebungsbedingungen und gewünschte Funktion projektbezogen.
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