Stadt & Infrastruktur · Medienflächen

Werbeflächen, die mehr können als Werbung.

Riesenposter und großformatige Außenwerbung liegen häufig an stark befahrenen Straßen. Geeignete Medienoberflächen lassen sich unter bestimmten Bedingungen photokatalytisch funktionalisieren – als ergänzender Ansatz zum Abbau von Stickoxiden (NOₓ) in der Umgebungsluft.

Anwendung

Außenwerbung als funktionale Oberfläche

Werbe- und Medienflächen bieten große, oft temporär genutzte Oberflächen im urbanen Raum. Bei geeigneter Materialkombination und ausreichender Licht- und Luftzugänglichkeit kann eine photokatalytische Beschichtung zusätzliche Oberflächenfunktionen ermöglichen. Ob das im konkreten Projekt technisch sinnvoll ist, hängt vom Trägermaterial, der Beschichtung, dem Druckaufbau und den Einsatzbedingungen ab.

Riesenposter & Großformate

Prüfung bedruckter, großflächiger Medien auf Eignung für eine photokatalytische Funktionalisierung.

Temporäre Außenwerbung

Einordnung von Nutzungsdauer, Montageort, Lichtzugang und Witterungseinflüssen.

Urbane Medienstandorte

Bewertung von Standorten mit Verkehrsbelastung und möglichem Kontakt zwischen Umgebungsluft und Oberfläche.

PHOTOKAT · Virtueller Baum-Effekt

1.000 m² aktive Oberfläche = 70 Bäume

1.000 m² photokatalytisch aktive PHOTOKAT-Oberfläche entsprechen beim NOₓ-Abbau der Luftreinigungsleistung von 70 Bäumen. So erhalten großformatige Werbe- und Medienflächen eine zusätzliche Umweltfunktion im urbanen Raum.

Technische Prüfung

Was vor einer Beschichtung geklärt werden muss

  1. Material und Druck: Substrat, Bedruckung, Oberflächenchemie, Verträglichkeit und mögliche Veränderungen der Optik.
  2. Standort: Ausrichtung, Lichtverhältnisse, Luftströmung, Verschattung und Exposition gegenüber Schadstoffen.
  3. Beständigkeit: Witterung, Reinigung, Nutzungsdauer sowie mechanische Beanspruchung und Befestigung.
  4. Nachweis: Geeignete Prüfmethoden, dokumentierte Bedingungen und realistische Aussagen zur möglichen NOₓ-Abbauleistung.
Wichtig: Ein positiver Laborwert ist keine pauschale Aussage zur Verbesserung der Luftqualität an einem konkreten Straßenstandort. Eine Wirkung muss projektspezifisch bewertet werden; photokatalytische Flächen ersetzen keine etablierten Maßnahmen zur Luftreinhaltung.
Projektablauf

Von der Medienfläche zur belastbaren Projektentscheidung

01 · Anfrage

Medientyp, Fläche, Standort, Einsatzdauer und technische Anforderungen zusammentragen.

02 · Eignungsprüfung

Material, Beschichtungsoptionen und mögliche Prüf- oder Bemusterungsschritte abstimmen.

03 · Umsetzungskonzept

Erst nach positiver Prüfung ein projektspezifisches Vorgehen und eine geeignete Nachweisdokumentation festlegen.

Unabhängig dokumentierte Praxisbeispiele und Quellen finden Sie im Wissensportal photokatalyse.de.

PHOTOKAT · Projektanfrage

Ist Ihre Werbefläche für Photokatalyse geeignet?

Wir prüfen mit Ihnen, welche Informationen für eine erste technische Einordnung erforderlich sind. Hilfreich sind Angaben zu Material, Druckverfahren, Fläche, Standort und geplanter Nutzungsdauer.

Projekt anfragen